18.6.
Have you ever noticed that Jew haters—or anti-Semites, or whatever you want to call them—are always humorless? I saw a video clip in my Facebook stream in which the American right-wing critic of Israel, Tucker Carlson, interviews the leftist Israeli Gideon Levy, a notorious columnist for the Tel Aviv newspaper HaAretz, and they talk about what is so unpleasant about the Jews. Their aversion to Israel is probably all these two men have in common, but such obsessions create a strong bond. Both wear serious, bitter expressions. Fighting against the Jews “is no joke,” states the Charter of Hamas on the subject of “holy war.”
One of the best psychological studies of a Jew-hater you find probably in Thomas Mann's famous novel The Magic Mountain from 1924: "Among the Berghof community was a former business man, some thirty years old. His case was long-standing, he had wandered for years from one establishment (meant are lung sanatoriums-C.N.) to another. This man was a confirmed anti-Semite, out of conviction and the sporting instinct. He devoted a joyous consistency to the game, and the preaching of this negative gospel was the pride and content of his life. Business man he had been, he was so no more, he was nothing more in the world, but he was still an anti-Semite (...) Wiedemann had a quick, threatening glance. It was literally as though he had a punching-ball hanging close in front of his nose, and squinted at it, seeing nothing whatever beyond. The prejudice that haunted him was grown to an itch, a ceaseless persecution-mania, which led him to smell out the vileness hidden or disguised in his neighbourhood and hold it up to scorn. Wherever he went, he suspected, he gibed, he vented his spleen (...)"
I saw that same "quick, lurking glance" in the eyes of Carlson and Levy when they talked about the Jews. Didn't the Jews always have that religious tendency toward self-rightousness, asked Carlson. And Levy confirmed: Yes, even when you scratch under the surface of Jewish statements today, whether religious or secular, you find that old conviction hat they’re in the right, that they know better… Okay. If there are such Jews here anywhere, he himself is the best example of it.
Ist euch schon aufgefallen, dass Judenhasser oder Antisemiten oder wie man sie auch nennen mag, immer humorlos sind? Ich habe auf Facebook einen Videoclip gesehen, in dem der rechte amerikanische Israel-Gegner Tucker Carlson den linken Israeli Gideon Levy interviewt, einen berüchtigten Kolumnisten der Tel Aviver Tageszeitung „Haaretz“. Sie sprechen darüber, was an den Juden so unangenehm ist. Ihre Abneigung gegen Israel ist wahrscheinlich das Einzige, was diese beiden Männer gemeinsam haben, aber solche Obsessionen sind ein starkes Band. Beide zeigen ernste, bittere Mienen. Der Kampf gegen die Juden „ist kein Scherz“, heißt es in der Charta der Hamas zum Thema „heiliger Krieg“.
Eine der besten psychologischen Studien über einen Judenhasser findet sich wahrscheinlich in Thomas Manns berühmtem Roman „Der Zauberberg“ aus dem Jahr 1924: "Ein Mann trat in die Berghofgemeinschaft ein ehemaliger Kaufmann, schon lange febril, seit Jahren von Anstalt zu Anstalt gewandert. Der Mann war Judengegner, Antisemit, war es grundsätzlich und sportsnäßig, mit freugiger Versessenheit - die aufgelesene Verneinung war Stolz und Inhalt seines Lebens. Er war ein Kaufmann gewesen, er war es nicht mehr, aber ein Judengfeind war er geblieben (...) Wiedemann hatte einen kurzen, lauernden Blick. Er sah tatsächlich und unbildlich so aus, als hinge dicht vor seiner Nase eine Puschel, auf die boshaft schielte und hinter der er nichts mehr sah. Die Mißidee, die ihn ritt, war zu einem juckenden Mißtrauen, einer rastlosen Verfolgungsmanie geworden, die ihn trieb, Unreinheit, die sich in seiner Nähe versteckt oder verlarvt halten möchte, hervorzuziehen und der Schande zuzuführen. Er stichelte, verdächtigte und geiferte, wo er ging und stand (...)"
Diesen „kurzen, lauernden Blick“ sah ich auch in den Augen von Carlson und Levy, als sie über die Juden sprachen. Hatten die Juden nicht schon immer diese religiöse Neigung zur Selbstgerechtigkeit, fragte Carlson. Und Levy bestätigte: Ja, auch wenn man heute unter die Oberfläche jüdischer Äußerungen schaut, seien sie nun religiös oder säkular, stößt man auf die alte Überzeugung, sie hätten Recht, sie wüssten es besser... Okay. Wenn es hier irgendwo solche Juden gibt, ist er selbst das beste Beispiel dafür.