29.5.

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My wife broke her right forearm yesterday morning (luckily she's left-handed), and after X-rays, a CT scan, and having a cast put on, she left the hospital in the afternoon—impatient as ever—without properly checking out. As a result, an hour later, a police car arrived in front of our house. Typical Israeli care: the police were there to check whether my wife had arrived home and hadn't gone missing somewhere along the way. After all this excitement, it was particularly gratifying to learn today from XS Verlag in Berlin that they intend to publish my novella, The Therapist, this fall.

At the moment, however, I'm working on another book, which is also scheduled for publication this fall in the EXIL series by Verlagshaus Loschwitz in Dresden: my radio essays and newspaper articles on Russian literature during the Stalin era, which I published in Germany between 1985 and 1991. I've had to revise, update, and, most importantly, finally digitize them. At first glance, a depressing book—most of the featured authors were murdered or forced to work for extended periods in Siberian labor camps, and if not them, then their closest relatives (a particularly infamous method of psychological terror). But then the immense richness of this literature and the spiritual greatness of the authors in such dark times become apparent, filling us with hope.

Now, a peaceful Shabbat for all of us! We are thinking of A., our granddaughter S.'s boyfriend, who is still in the army and currently with his combat unit in Lebanon, and we pray for his safe return.


Meine Frau hat sich gestern Morgen den rechten Unterarm gebrochen (zum Glück ist sie Linkshänderin), und nach Röntgenaufnahmen, einem CT und dem Anlegen eines Gipses verließ sie am Nachmittag – ungeduldig wie immer – das Krankenhaus, ohne richtig auszuchecken. Weshalb eine Stunde später stand ein Polizeiwagen vor unserem Haus erschien. Typisch israelische Fürsorge: Die Polizei wollte überprüfen, ob meine Frau gut zu Hause angekommen und nicht unterwegs abhanden gekommen war. Nach all diesen Aufregungen war es umso erfreulicher, heute vom XS Verlag in Berlin zu erfahren, dass sie meine Novelle „Die Therapeutin“ im Herbst veröffentlichen werden.

Im Augenblick arbeite ich noch an einem anderen Buch, das ebenfalls im Herbst in der Reihe EXIL des Verlagshauses Loschwitz in Dresden erscheinen soll: meine Radioessays und Zeitungsartikel zur russischen Literatur der Stalinzeit, die ich zwischen 1985 und 1991 in Deutschland veröffentlicht habe. Ich musste sie überarbeiten, aktualisieren und vor allem endlich digitalisieren. Auf den ersten Blick ein deprimierendes Buch – die meisten der darin auftretenden Autoren wurden ermordet oder zu langer Zwangsarbeit in sibirischen Arbeitslagern gezwungen, und wenn nicht sie selbst, dann ihre nächsten Angehörigen (eine besonders infame Methode psychischer Gewalt). Doch dann offenbart sich der immense Reichtum dieser Literatur und die spirituelle Größe der Autoren in so finsteren Zeiten und erfüllt den Leser mit Hoffnung.

Jetzt uns allen einen friedlichen Schabbat! Wir denken an A., den Freund unserer Enkelin S., der noch beim Militär ist und sich derzeit mit seiner Einheit im Libanon befindet, und beten für seine sichere Rückkehr.