21.8. morning

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The last days of August, hot and lazy. In Rome we used to call the 15th of August "ferragosto", it was the turning point when everyone who was able to do so left the city to go to the sea. We could easily go to the beach in Ashkelon, or even better, to Kibbutz Zikim right on the border with the Gaza Strip, a place that heroically defended itself on October 7th, but we don't. We enjoy being at home. I've just finished the final proofreading of the three books I'm publishing this fall—far too much, and all in German! Time to write something in English which is greater pleasure. Time to relax somewhat.
But I recommend visiting the beach of Zikim. It's a wonderful place. White sand, few people, calm. You can have lunch in the Kibbutz's dining room and from there you see the ruins of Gaza. Amd understand we close we are. And pray that there will be a solution how to disarm the madmen and turn Gaza into a civilized place.


Die letzten Augusttage, heiß und träge. In Rom nannten wir den 15. August „Ferragosto“, es war der Wendepunkt, an dem alle, die dazu in der Lage waren, die Stadt verließen, um ans Meer zu gehen. Wir könnten problemlos zum Strand in Aschkelon fahren, oder noch besser, zum Kibbuz Zikim direkt an der Grenze zum Gazastreifen, einem Ort, der sich am 7. Oktober heldenhaft verteidigt hat. Aber wir tun es nicht. Wir genießen es, zu Hause zu sein. Ich habe gerade das letzte Korrekturlesen der drei Bücher abgeschlossen, die ich diesen Herbst veröffentliche – viel zu viel, und alle auf Deutsch! Zeit, etwas auf Englisch zu schreiben, was mir viel mehr Freude bereitet. Zeit, ein wenig zu entspannen.

Aber ich empfehle einen Besuch am Strand von Zikim. Es ist ein wunderschöner Ort. Weißer Sand, wenige Menschen, Ruhe. Man kann im Speisesaal des Kibbuz zu Mittag essen und von dort aus die Ruinen von Gaza sehen. Und verstehen, wie nah wir dran sind. Und beten, dass es eine Lösung gibt, wie man die Wahnsinnigen entwaffnen und Gaza in einen zivilisierten Ort verwandeln kann.