10.6.
Cancel culture can target the wrong people. Israeli director Nadav Lapid was excluded from a prestigious French film festival under pressure from pro-Palestinian activists. Three hundred “filmmakers” protested this decision in an open letter, but they did not speak out against Israel-hatred or anti-Semitism; rather, they objected to the misconception that “one of Israel’s most prominent critical voices—who tirelessly campaigns against the fascist and colonialist tendencies of their government as well as its moral failures—was forced to withdraw from the French festival.” Israel-haters make no distinction between good and bad Jews. Poveretto! For half his life, Nadav has done everything to endear himself to these circles—yet they still kicked him out like a dog.
Cancel culture kann den Falschen erwischen. Der israelische Regisseur Nadav Lapid wurde auf Druck pro-palästinensischer Aktivisten von einem renommierten französischen Film-Festival ausgeschlossen. Dagegen protestierten 300 "Filmschaffende" in einem offenen Brief, sie wandten sich aber nicht gegen Israel-Hass oder Antisemitismus, sondern gegen das Missverständnis, dass ausgerechnet „eine der prominentesten kritischen Stimmen Israels, die sich unermüdlich gegen die faschistischen und kolonialistischen Tendenzen ihrer Regierung sowie gegen deren moralisches Versagen einsetzt, gezwungen war, sich von dem französischen Festival zurückzuziehen“ Israel-Hasser machen keinen Unterschied zwischen gute und bösen Juden. Poveretto! Sein halbes Leben hat Nadav alles getan, um sich in diesen Kreisen lieb Kind zu machen - sie haben ihn trotzdem vor die Tür gesetzt wie einen Hund.