1.7.

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When I'm tired, I think of my grandchildren who fought in the Gaza War, two boys and a girl. They, too, were exhausted and slept a lot on their leave, but they never seemed downcast or discouraged. They didn't see fatigue as fate, but as a purely physical phenomenon that could be remedied with a hearty meal and twelve hours of sleep. When they woke up, they were full of energy, scrolled through their phones, and found invitations from friends to parties. And then they partied all night and were dead tired again in the morning.

And when they were discharged from the army—which for young people in Israel is always only temporary, since they can be drafted back at any time—when they came home from the war, from Gaza, from hell, they ordered a ticket and flew to Thailand, India, or Europe. There they met up with their friends from the army again. They love their country without many words, quite naturally. And see life as a challenge and as an opportunity to have as much fun as possible on God's earth, even though they were confronted with death as children. I learned a lot from them.


Wenn ich müde bin, denke ich an meine Enkelkinder, die im Gaza-Krieg gekämpft haben, zwei Jungs und ein Mädchen. Auch sie waren erschöpft und schliefen viel, wenn sie Urlaub hatten, doch sie wirkten nie deprimiert oder entmutigt. Sie sahen die Erschöpfung nicht als Schicksal, sondern als rein körperliches Phänomen, das sich mit einem gutem Essen und zwölf Stunden Schlaf beheben ließ. Wenn sie aufwachten, waren sie voller Energie, scrollten durch ihre Handys und fanden Einladungen von Freunden zu Partys. Und dann feierten sie die ganze Nacht und waren am Morgen wieder todmüde.

Und als sie aus der Armee entlassen wurden – was für junge Leute in Israel immer nur vorübergehend ist, da sie jederzeit wieder einberufen werden können –, als sie von dort zurückkamen, vom Krieg, aus Gaza, aus der Hölle, bestellten sie online ein Ticket und flogen nach Thailand, Indien oder Europa. Dort trafen sie sich mit ihren Freunde aus der Armee. Sie lieben ihr Land ohne viele Worte, als wäre es selbstverständlich. Sie sehen das Leben als Herausforderung und als Chance, auf Gottes Erde so viel Spaß wie nur möglich zu haben. Obwohl sie schon als Kinder mit dem Tod konfrontiert wurden. Ich habe viel von ihnen gelernt.